Hauterkrankung durch Übersäuerung
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Hauterkrankungen
Was kaum jemand weiß: Das äußere Hautsystem steht mit dem Schleimhautsystem im Körper in Verbindung und stellt einen wesentlichen Teil unseres Immunsystems dar. Man nennt es das haut- und schleimhautassoziierte Immunsystem.
Wird die äußere Haut durch chemische Substanzen wie herkömmliche Pflegeprodukte, Salben, giftige Stoffe etc. negativ beeinflusst, wird das innere Schleimhautsystem ebenfalls belastet. Das hat zur Folge, dass die gesamten Mikroorganismen im Körper nachhaltig geschädigt werden. Hauterkrankungen, wie Ekzeme, Neurodermitis und Psoriasis können auch das Ergebnis derartig belastender Substanzen sein.
Die richtige Hautpflege stellt daher auch immer eine regelrechte Gesundheitspflege dar. Hiervon profitiert der gesamte Körper.
Säuren und Stoffwechselrückstände die sich im Körper eingelagert haben und über die normalen Ausleitungsorgane wie Nieren und Darm nicht mehr entsorgt werden können, werden über die Haut ausgeschieden. Solange der Körper im Gleichgewicht - und damit gesund - ist, geschieht dies problemlos und unmerklich.
Ist der Organismus jedoch übersäuert oder vergiftet, kann die Ausleitung über die Haut sehr unangenehm werden. Die Haut beginnt zu jucken, ist insgesamt sehr trocken und gereizt; es können sich Bläschen oder sogar offene, teilweise nässende Stellen bilden. Hauterkrankungen wie Ekzeme, Neurodermitis und Psoriasis sind die Folge.
Je schlechter sich die Hautsituation darstellt, umso dringlicher wird die Verwendung einer naturbelassenen, schadstofffreien Hautpflege, die tief greifend auf den Stoffwechsel der Haut einwirkt. Ziel dieser Hautpflege ist es, die Grundregulation des Bindegewebes* wieder herzustellen.
Sämtliche herkömmlichen Hautpflege-Produkte beinhalten viele chemische Substanzen wie Weichmacher, Konservierungs- und Farbstoffe, künstliche Duftstoffe, Bindemittel etc. Durch diese chemischen Stoffe verliert die Haut ihren - von der Natur gegebenen - Regulationsmechanismus vollkommen.
Da der Körper stets dann über die Haut reagiert, wenn seine Ausleitungsorgane, wie Nieren und Darm, überfordert sind, geben Hautprobleme grundsätzlich auch immer Aufschluss über die Darmsituation des Betroffenen. Aus diesem Grund gehört die Haut- und die Darmpflege untrennbar zusammen.
Ganz gleich, in welcher Form sich das Hautproblem darstellt. Der Darm ist sowohl bei einer Akne, als auch bei Ekzemen, Neurodermitis; Psoriasis etc. zu sanieren. Eine Darmsanierung beinhaltet eine ideale Einstellung der Ernährung sowie den stabilen Aufbau der Darmflora.
Übersäuerung
Allen Krankheitsbildern liegt eine Störung des Säure-Basenhaushaltes – und somit eine Übersäuerung des Körpers - zugrunde. Die Symptome eines zu hohen pH-Wertes sind so vielseitig, wie ihre zugrunde liegenden Krankheitsbilder.
Um die Gesundheit wieder herstellen zu können, bedarf es einer gezielten Entsäuerung des Körpers, bei der eine basenüberschüssige Ernährung die Basis aller zusätzlichen Maßnahmen darstellt. Entsäuerungsmittel, wie beispielsweise ein pflanzliches Basenpulver, können – in ein ganzheitliches Konzept integriert – sinnvoll sein; reichen allerdings als alleinige Maßnahme bei Weitem nicht aus.

Der Säure-Basen-Haushalt bestimmt maßgeblich die körperchemische Grundregulation des Menschen. Er beeinflusst die Atmung, den Kreislauf, die Verdauung, die Abwehrkraft, den Hormonhaushalt usw. und stellt somit einen wichtigen Parameter zur Beurteilung der gesamtgesundheitlichen Situation dar.
Unser Körper verfügt über rund hundert Billionen Körperzellen. In jeder dieser Zellen entsteht bei der Energiegewinnung Kohlensäure. Hinzu kommen weitere Säuren, die durch die Nahrung aufgenommen oder bei ihrer Verstoffwechselung gebildet werden. Aber auch Stress, andere psychische Belastungen, Zahngifte und Genussgifte, Medikamente etc. erzeugen Säuren in Körper.
All diesen Säuren muss der Organismus eine entsprechende Menge an natürlichen Basen gegenüberstellen. Normalerweise sollte die tägliche Nahrung zu 80% aus basenbildenden Lebensmittel wie z.B.:
• Frisches Obst und Gemüse
• Kartoffeln
• Bananen
• Trockenobst
• Nüsse
bestehen und zu 20% aus säurebildenden Lebensmitteln wie z.B.:
• Käse
• Fleisch
• Wurst
• Getreide
und sonstige Fertiggerichte
bestehen. Leider hat sich dieser Schlüssel in den letzten Jahren vollkommen umgekehrt, so dass bereits weit über 80% der Bevölkerung von den Auswirkungen eines Säure-Basen-Ungleichgewichts betroffen sind.
Die Störung des Säure-Basen-Haushaltes zeigt sich durch verschiedenste Beschwerdebilder: Die betroffenden Menschen leiden unter chronischen Kopfschmerzen, fühlen sich ständig müde und abgespannt, quälen sich mit Sodbrennen und Verdauungsbeschwerden, ihr Rücken schmerzt, der Nacken ist verspannt, die Haut neigt zu Ekzemen. Nasen und Augen reagieren mit Schnupfen oder Fliess-Tränen auf Blütenpollen, Parfüms, Zigarettenrauch oder Autoabgase. Viele Betroffenen leiden zudem zusätzlich unter Depressionen etc.
Eine Übersäuerung macht sich zunächst einmal in Form von Befindlichkeitsstörungen bemerkbar. Dauert die Übersäuerung lange Zeit an, bereitet sie den Boden für Krankheiten jeder Art. Der Säure-Basenhaushalt sollte daher bei jeder therapeutischen Maßnahme berücksichtigt werden.
Folgenden Krankheiten liegt eine Übersäuerung des Körpers zugrunde:
• Rheuma
• Neurodermitis
• Arthrose
• Osteoporose
• Herz-Kreislauferkrankungen
• Entzündungen jeder Art
• Pilzinfektionen
• Haarausfall
• Cellulite
um nur einige an dieser Stelle zu nennen.
Die Übersäuerung des Körpers hat auch gravierende Auswirkungen auf den Darm – der Wurzel unserer Gesundheit.
Wer seinen Säure-Basen-Haushalt ausgleichen möchte, sollte stets mit einer Darmsanierung beginnen. Im Darm leben Millionen von Mikro-Organismen – allesamt freundliche Vertreter ihrer Art – die einen Teil der Verdauungsarbeit übernehmen. Diese - so genannte - Darmflora leistet im Zusammenspiel mit den Verdauungssäften aus den an der Verdauung beteiligten Organen wie Magen, Leber und Bauchspeicheldrüse, wertvollste Arbeit bei der Nahrungsverwertung.
Die freundlichen Bakterien benötigen in den verschiedenen Darmabschnitten optimale pH-Werte. Besteht die Nahrung zum größten Teil aus Säurebildnern, können an ihrer Stelle Schmarotzer, wie beispielsweise krankmachende Hefepilze gedeihen, die weniger empfindlich auf pH-Schwankungen reagieren. In der Folge kommt es zu einer krankhaften Fehlbesiedlung des Darms.
Ohne die idealen pH-Werte im Darm wieder herzustellen, kann eine grundlegende Veränderung der gesundheitlichen Situation nicht erreicht werden. Da der Darm abhängig von den zugeführten Lebensmitteln ist, spielt die Ernährung hierbei eine übergeordnete Rolle.

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verfasst von:
Oliver
12/27/2005, 15:25:52


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